Beat Brändli alias Andy Torch ist am 12. Februar 1982 in Baden (Schweiz) geboren. Die Freude am Musizieren vermittelte ihm sein Vater, welcher ihm bereits von frühen Kindesbeinen an einfache Akkorde sowie Akkordreihenfolgen (wie z.B. das legendäre Blues-Schema) beibrachte und mit ihm bekannte Songs der 60er und 70er Jahre (sog. Oldies, von Elvis über die Beatles, Janis Joplin, aber auch französische Chansons wie Joe Dassin etc.) spielte. Diese frühe „musikalische Prägung“, eine Mischung zwischen Chanson und traditionellem Rock & Pop ist auch aus seinen Songs deutlich herauszuhören. Ab der Primarschule durchlief er bis zum Ende des Gymnasiums eine ausgeprägt klassische Ausbildung am Klavier an der begleitenden Musikschule, wo er sich insbesondere für die Romantik begeisterte. Seine beliebtesten klassischen Interpreten sind Schubert, Liszt, Rachmaninow sowie Chopin. Obgleich er jedoch nie ein besonders talentierter Notenleser war, konnte er dieses Manko stets mit einem guten Gehör wettmachen. Weniger jedoch die schulische Klavierausbildung (das mühsame „Notenbüffeln“ und unzählige Fingerübungen) sondern vielmehr die Freude am Improvisieren fesselte ihn viele Stunden ans Klavier; die klassische Ausbildung war jedoch ein starker Motor, um seine Technik und Fingerfertigkeit am Piano zu verbessern. Ab dem Alter von ca. 12 Jahren, nachdem er immer wieder Songs, die er im Radio oder Fernsehen gehört hatte, nachspielte, begann er auch mit seinen ersten Kompositionen. Der Song „Why are people fighting“ ist eine davon. Songs sind für ihn unweigerlich mit Gefühlssituationen verbunden, welche er in jenem Moment besass, in welchem er den Song schrieb. Die Lyrics, die dabei jeweils entstanden, haben wohl stets einen Bezug zu dieser Gefühlssituation, sind z.T. jedoch verschlüsselt. Bereits die ersten Songs entstanden in englischer Sprache, auf Deutsch/Mundart hat er bis heute nur drei Lieder geschrieben, alle davon befinden sich ebenfalls auf seiner ersten CD "Chain Reaction" (ein Doppelalbum mit 24 eigenen Songs (All Music and Lyrics by Beat Brändli)). Viele seiner Songs, welche er zwischen seinem 14. und 19. Lebensjahr schrieb, zeugen von ersten Liebschaften und Beziehungserfahrungen, darunter „You stole my heart“, „Love comes to love“, „Why can’t I turn the tables“, „I don’t wanna leave you“ und „Wondering about you“. Der letzte davon hat er mit seinem langjährigen Freund Manuel Fischer an einem verregneten Herbsttag auf der Gitarre im Zimmer ihres Studentenheims in Genf geschrieben. Seit Anfang Gymnasium hat der Künstler auch damit begonnen mit Kollegen Unterhaltungsmusik auf Parties, Hochzeiten, Vernissagen etc. zu machen, meist zu zweit oder zu dritt. Mit seinem Freund Sabino Guanci, welcher später Musik studierte, war er auf vielen privaten Anlässen und spielte ein breites Repertoire an Unterhaltungsmusik, darunter insbesondere lateinamerikanische Tangos, für welche die Kombination Klavier und Akkordeon wie prädestiniert schien, sowie klassische Jazzstücke, für welche sich der Künstler immer mehr begeisterte. Im Selbststudium brachte er sich in den folgenden Jahren die grundlegende Harmonie des Jazz bei, dessen Einfluss in einzelnen Stücken spürbar ist (z.B. am Refrain-Ende des Stücks "Leaving"). In seinem letzten Jahr am Gymnasium spielte er sodann im Restaurant Metropol (einem Kulturlokal mit feinen mediterranischen Speisen, welches sich an der Gemeindegrenze zwischen Baden und Wettingen befindet) jeweils regelmässig ein- bis zweimal pro Woche als Barpianist. Dies war die ideale Möglichkeit für ihn seine neu entdeckte Liebe zum Jazz auszuleben und nebenbei sein „Sackgeld“ aufzubessern. Im Anschluss an das Gymnasium begann der Künstler sein Wirtschafts- und Jurisprudenzstudium an der Universität St. Gallen. In den ersten beiden anspruchsvollen Jahren, verbunden mit vielen Zweifeln, wurden seine eigenen Kompositionen zum einen vermehrt von philosophischem Gedankengut geprägt (wie beispielsweise über den Sinn und Zweck des Lebens, darunter wäre wohl „November Rain“ sowie der Song „Track of Life“ (für seine Schwester) einzuordnen), zum anderen entstanden Songs die den Dank gegenüber jenen Menschen ausdrückten, die ihm halfen diese schwierige Phase zu überstehen. Dazu sind „Help me here to stand“ (für seine Mutter) sowie „Du bringsch d’Sunne zrug zu mir“ (für seinen Vater) zu zählen. Es war jedoch auch in diesen ersten Jahren an der Hochschule, als der Künstler seine jetzige Freundin kennen gelernt hat. Für Sie entstand eine Vielzahl von Songs, wie „Forever“, der ihre Liebesgeschichte von ganz Anfang an erzählt oder die Songs „Nie“ oder „Jederzeit“, für einmal als Liebesgeständnisse auf Deutsch. Im letzten Jahr des Bachelorstudiums gründete der Künstler mit vier Freunden eine Band, die nie einen wirklichen Namen hatte (man konnte sich nicht einigen ;)), um spasseshalber gemeinsam an Wochenenden zu „jammen“. Der Stil war wohl eine Mischung aus Rock und Funk. Zwei Stücke komponierte der Künstler im Rahmen der Bandarbeiten, dies wären „Rising of the sun“ und „Hundred little things“, letzteres als Überraschung für seine Freundin zum Geburtstag, an deren Feier die Band spielte. Auch das Stück "Out of my head" war für die Bandarbeit vorgesehen. Dessen Musik komponierte der Künstler ursprünglich für seinen Bruder, welcher in der Band die Lead-Gitarre spielte und tendenziell rocklastigere Songs bevorzugte (daher tanzt dieses Stück hinsichtlich des musikalischen Stils auch etwas aus der Reihe). Nach dem Bachelor-Abschluss ging der Künstler für ein Jahr in den Militärdienst, in dieser spartanischen Lebensphase mussten die Musik und das Komponieren im Besonderen stark in den Hintergrund treten. Im Anschluss daran arbeitete der Künstler drei Monate in Chicago; in dieser Zeit wurde das Musikgedächtnis wieder aufgefrischt und das Stück „Way back to Chicago“, eine von Jazz und Soul gefärbte Hommage an die Grossstadt, entstand. Von Chicago zurückkehrend nahm der Künstler sein Masterstudium an der Universität auf. Weitere Philosophische Stücke wie „How do we know“, aber auch sich selbst ermunternde Stücke, welche halfen Tiefschläge wegzustecken, (wie z.B. „Rainbow for me“) entstanden. Im dritten Mastersemester ging der Künstler für einen Austausch nach Stockholm, der Song „Leaving“ kündigt von der Trennung von seiner Freundin. „Not turning back“ entstand sodann aus einer emotionalen Krisenbewältigung in Schweden. Der Song „Back to you“ repräsentiert schliesslich das Ende seines halbjährigen Aufenthalts im Norden, er wurde wenige Tage vor seiner Rückkehr in die Schweiz komponiert. Viele Songs des Künstlers entstanden über die Jahre auch ohne Text, bei manchen wurde nachträglich ein Text hinzugefügt, um das emotionale Bild zumindest ein klein wenig zu verdeutlichen (z.B. „Prophecy“). Wie geht es weiter, mögen sich einige nun fragen. Nun, zumindest eines scheint sicher: Musik bleibt für den Künstler ein wesentlicher Lebensbestandteil, ein Ausgleich zum anderen Alltag, zur Verarbeitung von Gedanken und Gefühlen, Musik als Ausdrucksmittel für jenes was sprachlich allein häufig schwer fällt. Daher… „play it again Andy!“
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1 Radio critic
le 08.10.2008
Ciao!
your album is welcome.
Nicola Albertoni
Head of music
c/o RSI Rete Tre
Casella Postale
6903 LUGANO
SVIZZERA