Eigentlich wollten Dead Bunny die Sache ja schön bernerisch langsam angehen. Dann wurden sie vom eigenen Rock'n'Roll überrollt. Am Freitag gingen sie im Berner Bierhübeli als Sieger eines Wettbewerbes für einen Platz auf dem Programm des diesjährigen Gurtenfestivals hervor. Es war erst ihr zweites Konzert überhaupt. Gut genug, rund 400 Konkurrenten auszustechen. Am Samstag folgte gleich der nächste Streich. Von den resultierenden Festlichkeiten noch ziemlich mitgenommen reisten die drei Bunnies na...
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Eigentlich wollten Dead Bunny die Sache ja schön bernerisch langsam angehen. Dann wurden sie vom eigenen Rock'n'Roll überrollt. Am Freitag gingen sie im Berner Bierhübeli als Sieger eines Wettbewerbes für einen Platz auf dem Programm des diesjährigen Gurtenfestivals hervor. Es war erst ihr zweites Konzert überhaupt. Gut genug, rund 400 Konkurrenten auszustechen. Am Samstag folgte gleich der nächste Streich. Von den resultierenden Festlichkeiten noch ziemlich mitgenommen reisten die drei Bunnies nach Zürich. Sie waren bei der Demo-Clinic im Rahmen des M4Music-Festivals in die Endausscheidung gekommen. Hier haben Experten aus dem Musikgeschäft die Aufgabe, aus mehr als 700 Einsendungen in den Kategorien Urban, Pop, Electronica und Rock je die aufregendste herauszusuchen. Und siehe da: Am 26. März 2011 wurden Dead Bunny nicht nur zum Kategoriensieger gekürt. Sie trugen als Gesamtsieger schliesslich auch noch den wohldotierten M4Music-Förderpreis von dannen. Zwei Jahre lang hatte die Band nur komponiert und geprobt, geprobt und nochmals geprobt. In den Worten von Fabian Lötscher: "Erst dann wollten wir aus unserer Höhle kommen, wenn wir ein Programm beisammen hatten, wo wir hinter jedem Beat, hinter jedem Wort und jedem Griffwechsel voll stehen konnten. Wo es dermassen Spass machte, dass wir gar nicht mehr anders konnten." Jetzt, so glaubte Dead Bunny, war dieser Moment gekommen. Jener Freitag und Samstag im März gaben ihrem Instinkt auf der ganzen Linie recht. Künstlerische Bestätigungen stellen sich selten in so dichter und unwiderlegbarer Folge ein.
Thomas Schmidiger (Gitarre, Gesang) und Fabian Lötscher (Bass, backing Vocals) kannten sich von der Schule in Beromünster her. Beide waren sie Mitglieder der schulischen Big Band und sangen auch noch "in diesem blöden Chor" (Fabian) mit. Es folgte die übliche musikalische Identitätssuche mit diversen Besetzungen, munteren Lokal-Gigs und zornigen Splits. Erst als Fabian nach einem frustrierenden Studienaufenthalt in Kanada mit veränderter Optik in Bern landete, wo unterdessen auch Thomas lebte, bekam die Vision einen klaren Focus. Die Band wurde gesund geschrumpft. Thomas übernahm vom nunmehrigen Ex-Sänger das Mikrophon. Die funkigen Synkopen des Ex-Schlagzeugers machten dem so präzisen wie muskulösen Rockgetrommel von Beni T. Bucher Platz, der schon bei den Dylan Dogs und den Go Go Ghouls für Druck und Dringlichkeit gesorgt hatte. Eine Woche zu dritt im Simmental zeigte dem Trio, dass die kreative Verbindung stimmte. Der Bandname ergab sich wie von selbst und zeugt von einem geradezu britischen schwarzen Humor. Er hat seinen Ursprung in einem unglücklichen Zwischenfall mit Auto, Kühlwassertank und Berner Oberländer Wildleben. Dead Bunny. Und dann begann das Proben, Proben, Proben...
Im Mai erscheint das Tonträger-Debut von Dead Bunny, ein Mini-Album mit dem stilvoll simplen Titel "Dead Bunny". Bloss fünfhundert knallrote Vinyl-Exemplare wird es davon geben. Auf dem Gatefold-Sleeve im alten Stil prangen Gemälde der Berner Künstlerin Sophie Brunner. Sie sind so prägnant wie die Musik. Als Einflüsse nennen die Bunnies ein breites Spektrum von Musikern, das von Bonnie "Prince" Billy über Sonic Youth, Kyuss und Calexico bis hin zu den experimentelleren Alben der norwegischen Eigenbrötler Motorpsycho reicht. Dazu kaufen sie für teures Geld die englische Avant-Garde-Musikillustrierte Wire. Nicht, dass man die Einflüsse aus ihrer Musik so leicht herauspflücken könnte. Der Sound ist durch und durch ihr eigener. Und: das endlose Proben hat die Band keineswegs der Seele beraubt. Im Gegenteil: das mittlerweile telepathische gegenseitige Verständnis sorgt für einen Swing, der mit Proben allein nie zu erreichen wäre.
Das Mini-Album "Dead Bunny" ist quasi der Apperitiv für das erste Album in voller Länge, mit dessen Aufnahmen die Band im Herbst beginnen will.
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Hanspeter "Düsi" Künzler, Mai 2011
Freischaffender Musikjournalist und DRS3-"Sounds!"-Korrespondent in London
http://www.hanspeterkuenzler.com/
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Salut,
Nous sommes une équipe de jeunes qui veulent créer un festival qui se veut plutôt rock en 2012 dans les environs de Lausanne. Le projet vient d'être lancé et la date n'est pas encore déterminée. Ayant vu écoutés vos titres nous voulions savoir quelles étaient vos disponibilités et les prix pour que vous veniez jouer.
Merci d'avance.
Vincent
Bonsoir, nous sommes un groupe sur Genève Pop/Rock, venez écouter nos derniers Opus de notre nouveau album.
Aux plaisirs de vos commentaires.
Loominarypop
Hey Dead Bunny...der Name ist ja ähnlich tierfreundlich wie unserer... und der Sound lässt meinen Kopf mitwippen. Rockt!
Hört doch mal bei uns rein....wir haben soeben unser erstes Album "Don't Wait" veröffentlicht. Rock/Funk/Pop...könnte Euch auch gefallen.
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Alle Infos auf www.the-island-job.ch
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Guter Sound macht ihr!
Rockige Grüsse, Reto
Hey Dead Bunny,
Herzlichen Glückwunsch zum Sieg an der DEMOTAPECLINIC!!!
Wir freuen uns für Euch.
Cheers,
Mx3-Team
Super geiler Rock.
Freundliche Grüsse